Donaureise. Auf den Spuren von Inge Morath
Die Ausstellung im Fotografie Forum beleuchtet die Rolle der Frau in der Dokumentarfotografie. Inge Morath gilt als Wegbereiterin für eine wachsende Zahl von Frauen auf dem bis dahin männlich dominierten Gebiet der Fotografie.
Acht zeitgenössische Fotografinnen Olivia Arthur, Lurdes R. Basolí, Claire Martin Emily Shiffer, Ami Vitali, Claudia Guardarama, Jessica Dimmock und Kathryn Cook begeben sich auf Spurensuche. Inspiriert von Morath, die es als weltweit bekannte Fotojournalistin immer wieder an die Donau zurückzog, begeben sich die Künstlerinnen im Sommer 2014 auf Donaureise: von der Quelle des Flusses bis zu seiner Mündung ins Schwarze Meer. 34 Tage, 2.800 Kilometer, acht Länder, 19 Städte. Die Fotografinnen dokumentieren ihre Sicht auf den Fluss und die Menschen, die dort leben. Trotz der gleichen Thematik sind alle Arbeiten unterschiedlich: dokumentarisch, konzeptionell, interaktiv, abstrakt. Alle zusammen bilden das facettenreiche Bild der Donau und dessen Geschichte, die an seine Ufer zwischen den Generationen von Menschen, die dort leben, geschrieben steht. An ihren Zwischenstops zeigten sie Fotografien von Inge Morath in einem Truck, der zu einer mo
bilen Galerie umfunktioniert wurde und spannen einen Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart.
Donaureise. Auf den Spuren von Inge Morath Fotografie Forum Frankfurt 25. Februar bis 28. Mai 2017
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