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Thomas Thwaites: I Goat


In seinem Selbstversuch erforscht Thomas Thwaites die Abhängigkeit des menschlichen Bewusstseins vom Körper und versucht mit Hilfe technischer Mittel eine andere Wahrnehmung der Realität herbeizuführen.

Mit seinem Projekt „I Goat“ versucht der Künstler über eine veränderte körperliche Wahrnehmung, die eigene Perspektive als Mensch zu verlassen und einen neuen Blick auf die Welt einzunehmen. Dafür entwickelte er eine Konstruktion, die ihm den Gang einer Ziege auf vier Beinen ermöglichte und lebte mit dieser Konstruktion sogar einige Tage in einer Ziegenherde in den Schweizer Bergen.

Mit dem Versuch, die Perspektive einer Ziege einzunehmen, spricht Thwaites das Verlangen an, die Sichtweise der Gattung Mensch temporär zu verlassen, seine Sinne zu verändern und so über die anatomischen Anlagen des Menschen hinaus zu wachsen.

Thwaites versucht nicht, den Empfindungen von Raum und Zeit zu entfliehen, sondern er nähert sich ihnen durch eine andere Perspektive, einer sinnlich körperlichen Erfahrung.

Mit seinem Projekt "I Goat" wirft er den Gedanke eines evolutionären Fortschritts auf, bei dem die Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Technologien im Vordergrund steht. Thwaites versucht, sich von diesem Gedanken zu lösen, wenn er versucht, ein Leben zu führen, in dem die einfachen Grundlagen des Seins die zentrale Rolle spielen: die Nahrungssuche, das Leben in der Gruppe, der Schutz vor äußerer Gefahren.

Ein abgedrehtes Kunstprojekt, das im ersten Moment vielleicht befremdlich zu sein scheint, aber bei näherer Beschäftigung eine einzigartige Idee verfolgt.

Körper-Ich: Körper im Zeitalter digitaler Technologien.

Frankfurter Kunstverein

26.9.2015 - 10.1. 2016

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